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Webdesign

Was kostet eine Website 2026? Preise, Faktoren und versteckte Kosten

Was kostet eine professionelle Website 2026? Preisspannen für Onepager und Unternehmenswebsites, die wichtigsten Preisfaktoren und versteckte Kosten.

  • 29. Juli 2026
  • 4 Min. Lesezeit

„Was kostet eine Website?“ ist die Frage, die wir im Erstgespräch am häufigsten hören – und die ehrliche Antwort „Das kommt darauf an“ hilft niemandem weiter. Deshalb ordnen wir in diesem Beitrag ein, welche Preise 2026 üblich sind, wovon sie abhängen und welche Kosten in vielen Angeboten erst auf den zweiten Blick auftauchen.

Alle Beträge in diesem Beitrag sind Nettopreise. Die Marktspannen stammen aus aktuellen Preisübersichten von Agenturen und Freelancern; im Einzelfall können Angebote deutlich darüber oder darunter liegen.

Die kurze Antwort: übliche Preisspannen

Je nach Umfang und Anbieter bewegen sich die Kosten für eine Website grob in diesen Bereichen:

  • Website-Baukasten zum Selbermachen: etwa 10–40 € im Monat – plus Ihre eigene Zeit für Gestaltung, Texte und Pflege.
  • Onepager (alle Inhalte auf einer Seite): bei Freelancern etwa 800–2.500 €, bei Agenturen meist 1.500–5.000 €.
  • Unternehmenswebsite mit rund fünf Seiten: bei Freelancern etwa 1.500–5.000 €, bei kleinen Agenturen etwa 3.000–8.000 €.
  • Größere Websites mit 10 bis 30 Seiten und Zusatzfunktionen: häufig 6.000–25.000 €. Was ein Onlineshop kostet, haben wir in einem eigenen Beitrag zusammengefasst.
  • Laufende Kosten für Hosting und Wartung: etwa 50–150 € im Monat.

Wovon der Preis abhängt

Zwei Websites mit fünf Seiten können sich im Preis um ein Vielfaches unterscheiden. Den Ausschlag geben vor allem diese Faktoren:

  • Umfang: Jede Unterseite muss konzipiert, gestaltet, umgesetzt und getestet werden. Die Seitenzahl ist deshalb der wichtigste Preistreiber.
  • Design: Eine angepasste Vorlage ist günstiger als ein individuell entwickeltes Design, das genau zu Ihrer Marke passt.
  • Funktionen: Blog, Online-Terminbuchung, Newsletter, Galerie, Mehrsprachigkeit oder Schnittstellen zu anderen Systemen kommen jeweils als eigener Posten hinzu.
  • Inhalte: Liefern Sie Texte und Bilder selbst, oder sollen sie erstellt werden? Professionelle Texte kosten am Markt etwa 150–300 € je Seite.
  • Suchmaschinenoptimierung: Technische Grundlagen sind bei guten Anbietern inklusive. Eine echte SEO-Arbeit mit Keyword-Recherche und Optimierung jeder Seite ist ein eigener Aufwand.
  • Betreuung: Updates, Backups und kleine Änderungen nach dem Start – selbst erledigt oder als monatliche Leistung.

Versteckte Kosten, an die viele nicht denken

Ein niedriger Projektpreis wirkt attraktiv – bis nach dem Start weitere Rechnungen kommen. Fragen Sie bei jedem Angebot nach, ob diese Punkte enthalten sind:

  • Texte und Bilder: Wer schreibt die Inhalte, und sind Bildlizenzen geklärt?
  • Rechtliches: Impressum, Datenschutzerklärung und – sobald Statistik, Karten oder Videos eingebunden sind – eine Cookie-Einwilligung.
  • Lizenzen: Kostenpflichtige Schriften, Plugins oder Tools (z. B. für Newsletter oder Terminbuchung) laufen oft monatlich weiter.
  • Hosting, Domain und E-Mail-Postfächer.
  • Wartung: Ohne regelmäßige Updates wird eine Website mit der Zeit langsamer und angreifbarer.
  • Barrierefreiheit: Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für viele digitale Angebote an Verbraucher. Nachträgliche Anpassungen sind meist teurer als eine barrierearme Umsetzung von Anfang an.

Baukasten, Freelancer oder Agentur?

Ein Baukasten ist der günstigste Einstieg, wenn Sie Zeit und Freude an Gestaltung mitbringen – Design, Texte, Suchmaschinenoptimierung und Pflege liegen dann aber bei Ihnen. Freelancer sind oft günstiger als Agenturen und arbeiten persönlich, decken aber nicht immer alle Bereiche ab. Agenturen bieten meist mehr Kapazität und Leistungen aus einer Hand, sind dafür in der Regel teurer.

Entscheidend ist weniger die Bezeichnung als die Frage, ob Sie einen festen Ansprechpartner haben, ob der Leistungsumfang klar beschrieben ist und ob die Website nach dem Start technisch sauber weiterläuft.

So kalkulieren wir bei Waldstadt Digital

Wir legen unsere Preise offen: Ein Onepager beginnt bei 790 €, eine Unternehmenswebsite mit fünf Seiten bei 2.490 €, jede weitere Seite kostet 249 €. Hosting und Wartung gibt es ab 49 € im Monat. Damit liegen wir bewusst etwas unter den üblichen Preisen kleiner Agenturen – bei individuellem Design und einem festen Ansprechpartner.

Welche Funktionen und Extras für Ihr Vorhaben sinnvoll sind, können Sie in unserem Preisrechner zusammenstellen. Er zeigt sofort einen Richtpreis; den verbindlichen Festpreis nennen wir Ihnen nach einem kostenlosen Erstgespräch.

Was kostet Ihre Website? Im Preisrechner sehen Sie sofort einen Richtpreis – ab 790 € netto.Zum Preisrechner

Woran Sie ein gutes Angebot erkennen

Unabhängig vom Preis sollte ein seriöses Angebot diese Punkte klar beantworten:

  • Welche Seiten, Funktionen und Inhalte sind enthalten – und welche nicht?
  • Handelt es sich um einen Festpreis, und wie viele Korrekturschleifen sind inklusive?
  • Welche laufenden Kosten entstehen nach dem Start?
  • Wer erhält die Nutzungsrechte an Design, Texten und Logo?
  • Werden Platzierungen bei Google garantiert? Falls ja, ist Vorsicht angebracht – seriöse Anbieter versprechen keine Rankings.

Fazit

Eine professionelle Website für ein kleines oder mittleres Unternehmen kostet 2026 meist zwischen einigen hundert und einigen tausend Euro – je nach Umfang, Funktionen und Inhalten. Wichtiger als der niedrigste Preis ist ein klar beschriebener Leistungsumfang ohne versteckte Folgekosten. Wenn Sie wissen möchten, womit Sie für Ihr Vorhaben rechnen können, sprechen Sie uns gern an.

Passende Leistung

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Adrian Schmidt, Webentwickler aus Eberswalde

Geschrieben von

Adrian Schmidt

Inhaber von Waldstadt Digital · Webentwickler seit 2010

Seit 2010 entwickle ich Websites – von der Konzeption bis zur technischen Umsetzung. Im Blog schreibe ich über das, was im Projektalltag mit Unternehmen aus Eberswalde und dem Barnim wirklich zählt.